Wir sind gerne für Sie da!

Hotel Nicolay 1881
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54492 Zeltingen

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Silvester vegan 2016

Silvester vegan 2016

 Ja, liebe Weinstubler…

wie Ihr seht seht Ihr nix…Zumindest nicht im aktuellen veganmagazin. Leider wurde der Artikel über Deutschlands größte vegane Silvesterparty nicht gedruckt.
OK, um genau zu sein gab es nicht mal mit eine “danke fürs übersenden” Eingangsbestätigung. Das war aber bisher leider immer so.

Auch klar: In einer März Ausgabe einen Bericht über Deutschlands größte vegane Silvesterparty zu veröffentlichen ist natürlich nicht gerade zeitnah 😉 Gut, was soll ich mich beschweren?  Ich hatte schon zwei wirklich tolle Artikel, war der erste Name der überhaupt veganmagazin erwähnt wurde und auch wenn ich vielleicht nich so hip bin, meine Salatgurken auf einer Reibe statt auf einem “nichtvorhandenen sixpack“ reibe, war ich der erste Hotelier der ein veganes Restaurant in Deutschland in seinem Haus eröffnet hat.

Ich habe mich nach dem Kontakt mit Christian Vagedes Anfang des Jahres ans schreiben gegeben, Gäste um Fotos gebeten und auch vorab natürlich “ein bisschen” Werbung für das veganmagazin gemacht.

Nun, nachdem ich Gewissheit habe, dass der Artikel nicht erschienen ist, will ich ihn hier veröffentlichen. Wie versprochen.
Inklusive der Rezepte, Fotos, dem Video vom sensationellen watershield!! Ungekürzt, ungeschönt! Mit allen Reschtschraibfehlern! 😉
Denn:
-ersten war es Arbeit ihn zu schreiben
-zweitens halte ich mich an meine Abmachungen und wenn ich, wie dem veganmagazin etwas exklusiv zusage, dann veröffentliche ich es auch nicht anderweitig
-drittens haben sich viele Gäste an dem Artikel beteiligt und sich darauf gefreut
-viertens war es einfach eine zu geil
-fünftens hat mein Team und alle Beteiligten, die an diesem Mega-Silvester, mitgearbeitet haben es mehr als verdient
-sechstens ist die größte vegane Silvesterparty hier,  in meinem kleinen Heimat-Ort realisiert zu haben ein Ding auf das ich sehr stolz bin auch und immer stolz sein werde

Also, passend zum letztjährigen Silvestermotto, lade ich Euch jetzt nochmal ein. Auf die „Zeitreise“!

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Silvester 2016
Ein Blick hinter die Kulissen

Text: Johannes Nicolay
Fotos: Johannes Nicolay, Christian Götz, Lena Emrich, Philip Knoll, Edgar und Susi Theis, Marcus Gutenberg, Labudefoto, Patrik Baboumian

Silvester 2016! Es gibt allen Grund zu feiern. Erstmals haben wir 2016 über 20.000 Veganer in unserem Haus begrüßt. Das sind, in den Restaurants und im Hotel, im Schnitt 54 Gäste.
Jeden Tag. Das Restaurant „Die Weinstube“, 2012 Deutschlands erstes veganes Restaurant in einem Hotel, feiert Ihr 4 jähriges Bestehen. Das Hotel hat am 2.Dezember 1881 seinen ersten Hotelgast begrüßt und ich…ich bin seit 20 Jahren Küchenchef. Ich möchte Euch mitnehmen auf die Reise die ich erleben durfte um dieses Silvester, nein, um die größte vegane Silvesterparty Deutschlands zu realisieren.

Es war ein anstrengendes Jahr. 2016. Der Anfang des Jahres nach meinem Unfall war bitter und zum Rollstuhlfahren verdonnert zu seiFoto 11.12.15, 15 33 52n eine vollkommen neue Erfahrung für mich. Schon im Mai haben wir mit dem veganen bekochen der H.G.K. Generalversammlung einen Meilenstein gesetzt. 1.200 Gastronomen haben wir in der Leipziger Messe bekocht. Eine Stunde lang wurde ich auf der Bühne von Markus Brock interviewt. Mein Bein war nach dem Unfall im Dezember und dem dreifachen Bruch noch lange nicht auskuriert aber die Chance so viele Gastronomen zu erreichen wollte ich mir nicht nehmen lassen. Als Veganer mit Krücken auf die Bühne gehen? Nee. Das wollte ich ganz sicher nicht! Also biss ich die Zähne zusammen. Mit Erfolg. Fast 300 Restaurants sind meinem Aufruf gefolgt wenigstens EIN veganes Gericht auf Ihre Speisekarten zu nehmen und die Veganer als mündige Kunden wahr zu nehmen.

Anfang August war ich dann schon ziemlich ausgebrannt. Das zweite vegane Restaurant „Die Sonnenuhr“ ist gut angelaufen, es gibt ausschließlich vegane selbstgebackene Kuchen, alle Eissorten sind veganisiert. Wir haben einen tollen Partner für unseren außer Haus Stand Das Hauptproblem bleibt, auch im vierten Jahr der Weinstube, engagierte Mitarbeiter in der Küche zu finden, die mit mir an einem Strang ziehen und den Ansprüchen, die unsere veganen Kunden aus aller Welt zurecht an uns stellen, zu befriedigen. Zeltingen ist eben nicht Berlin und ich will keinen einzigen enttäuschen der sich auf den Weg hierher an die Mosel macht.

Also, Silvester soll also DAS Highlight des Jahres werden. Vollmundig und selbstbewusst, wie es so meine Art ist haue ich erstmal eine Headline in den sozialen Medien raus: „Sei dabei bei Deutschlands größter veganen Silvesterparty in Zeltingen“! Ich muss mir diesen Druck machen um über mich selbst hinaus zu wachsen. Was dadurch auf mich zukommt wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Natürlich hatte ich mit den überaus erfolgreichen veganen Jahreszeitenfesten einen gewissen Rückenwind an Selbstbewusstsein wie viele Veganer wir mobilisieren können hierher zu kommen. Aber Silvester ist ein anderes Spiel. Die Mosel ist zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt der erste Ort auf der Welt der einem für den Silvesterurlaub in den Sinn kommt. Das weiß ich…und will es ändern.

Jede freie Minute im letzten Quartal war neben meinem täglichen kochen also Silvester gewidmet. Ich wollte nicht nur schreiben dass wir das größte vegane Silvester ausrichten ich wollte es selbst auch wirklich erleben!

Im Büro habe ich mir drei Styropor Platten an die Wand genagelt. Jede Idee wurde auf einen Zettel geschrieben und direkt da dran gepinnt. Auf dem ersten Zettel stand: „KEIN Feuerwerk! Alternative?“ Klar, gehörte das „früher“ irgendwie dazu. Aber als Veganer geht das gar nicht. Ich kann nicht Veganer mit Ihren Hunden hierher einladen und dann ein Feuerwerk hochballern, das die vierbeinigen Gäste und auch alle anderen Tiere im Wald in Panik versetzt und die Umwelt verpestet. Es sollte der letzte Punkt werden den ich von später viiiiiielen Punkten auf einigen Zetteln zu lösen hatte.

Am 21.07.2016 schrieb ich Katy Baboumian an. Wir kennen uns schon eine Zeit lang und Sie hat mit Ihrer Leidenschaft für Burlesque und der Ankündigung Ihr alter Ego „Fruity Suzy“qr-fruity-suzy wieder zu beleben mein Interesse geweckt. Das wäre ein Knaller! Klar ist das viel verlangt. Immerhin gibt es Katy nicht ohne Patrik und die beiden müssen ja erst Mal Zeit haben und willens sein Silvester überhaupt hier zu verbringen. Dann kam erstmal das Sommerfest mit dem Künstler R.O. Schabbach und direkt danach am 04.08. die Zusage von Katy. Wow! Topact gesichert! Die Idee war die 20er,60er und 90er Jahre in drei Akten umzusetzen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht viel mehr als das ich dazu 6 Gänge kochen will. Katy hat sich voll reingehangen und jedes Foto das Sie von Ihren Proben gepostet hat hat mich motiviert aus diesem Silvester wirklich etwas ganz Besonderes zu machen. Am 19.08.2016 habe ich in einem YouTube Video bekannt gegeben das Fruity Suzy Ihr Comeback hier an der Mosel an Silvester feiern wird.

Drei Probleme blieben aber: Was koche ich? Was ist mit dem Feuerwerk Pendant?  Bekomme ich wirklich so viele Leute an die Mosel?

Eine Jokerkarte hatte ich zumindest in der Küche: Helge Detges! Helge ist ein Freund aus alten Sternerestaurant Zeiten. Es ist der beste Freund den ich habe. Wir haben gemeinsam wirklich einen Haufen Scheiße erlebt  und obwohl er schon 1999 nach Mallorca auswanderte haben wir nie den Kontakt verloren. Auch nicht in Zeiten in denen ich mich für eine vegane Lebensweise entschieden habe. Leider muss ich sagen, dass es mir nicht mit allen Kollegen so erging. Auf Ihn jedoch kann ich mich blind verlassen. Am 25. November schrieb ich ihm: „Du musst auch dieses Jahr kommen: Weil Du mein Freund bist und weil ich ohne Dich am Arsch bin!“ Das hat gereicht! „Klar bin ich dabei!“ Helge ist an Bord! Ein Zettel am Pinboard wird abgehackt. Wir haben da auch so einen Insider. Einen Satz, den ich gerne mit Euch teilen will. Irgendwann in den neunziger sagte ich mal, bei einem scheinbar unlösbaren Problem, zu ihm: „Das geht nicht? Natürlich geht das!“ Den Satz sollte ich mich später noch öfter sagen hören.

Um Katy einen wirklich tollen Rahmen für Ihren Auftritt zu geben bestellte ich Anfang Dezember die Profis von Pro Musik Trier. Wir schmiedeten vor Ort erste Pläne wie wir die Bühne aufbauen, wo wir die Lautsprecher platzieren könnten. Meine Idee mit Lasern „go vegan!“ auf den Berg gegenüber des Hotels zu schreiben müssen wir aber verwerfen. Zu weit. Zu unsicher in der Realisierung. Ich bin geknickt. Das war doch meine Feuerwerk Ersatz Idee….Erst beim hinausbegleiten der Männer an diesem nebligen Moselmittag und begünstigt durch ein Auto dessen Scheinwerfer genau in den Nebel leuchteten traf es mich wie ein Schlag! Ein Video! Ich mach ein Video! Die ganze Geschichte des Hotels, die Eckpunkte der 135 jährigen Geschichte in einem Film! Auf der Mosel. „Hm. Ein Watershield?“, sagt Frank Langen von Pro Musik zu mir. „Wie wäre es denn mit einem Watershield?“
Ich habe keine Ahnung was ein Watershield ist und frage nach. Statt eine Antwort zu erhalten gehen wir runter an die Mosel. „Piggeldy sprach zu Frederick komm mit“ kam mir in den Sinn.
Frank sah sich das Ufer an. Den Winkel vom Moselufer zur Hotelterrasse und meinte: „Ja, das bekommen wir hin!“ „Was ist denn jetzt ein Watershield?“, fragt Ihr Euch nun vielleicht auch. „Nun, es ist eine Leinwand aus Wasser. In dem Fall aus Moselwasser. Eine Hochleistungspumpe (mindestens 1.400l Wasser pro Minute) leitet den Druck über B-Rohre in ein Düsensystem, dass dann die Leinwand erzeugt. Darauf projizieren wir mit einem 21.000 Ansi Lumen Projektor den Film,  bauen die Terrasse voll mit Außen Lautsprechern und (Lichttechniker Michi ergänzt:) setzten Highlight Lampen auf die Spitze der Schleuseneinfahrt.“  OK. Ich bin begeistert…und  hänge eine neue Styroporplatte im Büro auf. „Watershield“ ist Ihr Titel.

silvester2016_012_15934226_10206316491031269_677920035_oEs folgten Nächte in denen ich mich durch unser riesiges Fotoarchiv kämpfte. Den Schnitt und das aufarbeiten der historischen Fotos übernahm mein Freund, Haus und Hoffotograf, Philip Knoll in Leipzig. Ich hatte ein paar ziemlich verrückte Ideen und ich weiß dass er mich versteht. Und auch bremst wenn nötig. Das haben wir uns erarbeitet. Nun folgte ein Genehmigungsmarathon.  Die Gemeinde Zeltingen-Rachtig, das Ordnungsamt, das Wasser und Schifffahrtsamt, Polizei und die örtliche Feuerwehr mussten dem Projekt zustimmen und es unterstützen.

Die regionale Presse wurde, dadurch ausgelöst, auf das gigantische Unterfangen aufmerksam und Vegan war plötzlich in aller Munde. Ich legte 00:13h und 50Sekunden als Startpunkt der Projektion fest um nochmals das 135 jährige Jubiläum wieder zu spiegeln. Mittlerweile und durch das posten des aktuellen Zwischenstands war silvester2016_018_img_0109das Hotel bereits ausgebucht. Durch Stornierungen gab es zwar immer mal wieder Schwankungen aber alles in allem war es kein Vergleich zu den vorhergehenden Jahren. Wir brauchten mehr Zimmer. Weitere Hotelkapazitäten bei Kollegen und vier Pensionen wurden hinzugebucht. Das Ziel sind „sportliche“ 135 Gäste!

Was koche ich nun also? Dazu muss ich etwas meine Arbeitsweise erläutern. Natürlich hatte ich mit den Ankündigungen und dem bereits bestehenden Showprogramm den Level ganz schön in die Höhe geschraubt. Auch wenn der Großteil der Gäste aus Deutschland ist sind hier Silvester alle fünf Kontinente vertreten! Da darf das Menü nicht gegen die Showteile verblassen. Ich zeichne alle Gerichte zunächst. Das hat sich für mich seit Jahren bewährt. Kernideen waren sofort da und kamen auf das nächste Pinboard. Manchmal ist es nur ein Wort, wie zum Beispiel „bitter“. Ein Geschmack der heute fast nicht mehr in der Küche umgesetzt wird und den ich aufleben lassen wollte. „Käse“ stand auf einem anderen Zettel.

Voller Tatendrang setzte ich mich also ans Zeichenbrett. Dann kam Berlin und ich war erstmal leer. Die Amokfahrt des LKW auf einen Weihnachtsmarkt…
Erste Absagen kamen rein. Die Stimmung drohte zu kippen. Eine Videobotschaft meines Freundes Philip Wollen riss mich aus der Litanei.  Ich bin immer noch geflasht, dass er in Australien mitbekommt was ich hier mache. Schließlich war seine Rede auf der „St James Ethics and the Wheeler Centre debate“ einer der Gründe warum ich selbst vor 4 Jahren Veganer wurde. Auch in diesem Fall fand er zum Terrorakt die richtigen Worte. Besser gesagt eins:
अहिंसा “Ashima”: “Non violence to any living beeing”!

Damit akzeptierte ich also erst einmal das leere Blatt. Ich kann es nicht erzwingen. Aber wenn der richtige Zeitpunkt da ist fließt es aus mir raus. Die Herangehensweise, der grobe Plot war klar: Ich möchte nichts kochen was jemand in der Form schon einmal gegessen hatte.

silvester2016_013_aperitifDer Aperitif ist schnell gefunden. Den Namen bestimmen meine facebook-Fans, die ich liebevoll Weinstubler nenne. Green Hope!

Die klassische Menüfolge in einem 6-Gang-Menü ist: Vorspeise, Suppe, Zwischengang, Sorbet, Hauptgang, Dessert. Sechs leere Blätter und ein Haufen „Geschmacknotizen“ an der Pinnwand. Weihnachten war das Silvester-Menü immer noch nicht finalisiert. Manchmal muss ich ganz schön viel Geduld mit mir selbst haben. Dann, in einem magischen Moment, ich weiß genau wie er sich anfühlt kann es aber schwer beschreiben, legte ich los. Das Menü schreibt sich von selbst:

Die Vorspeise: Spinatsalat mit frittierten hausgezüchteten Shiitake…hm…zu langweilig. Der Kick fehlt! Ich denke mir ein Gurkencarpaccio mit einem Wasabigelée dazu aus. Besser. Jede Zeichnung wird zunächst mit einem Viereck oben in der Ecke markiert. Das ist die Grundstufe. Die Basisidee. Bin ich mit allen Komponenten und der Anrichteweise zufrieden kommt ein Kreis in das Viereck. silvester2016_006_zeichnung-iWenn die benötigten Waren geordert sind kommt ein diagonaler Strich in den Kreis. Ist die Ware im Haus ein weiterer wie ein X. Wenn alle Komponenten gekocht sind wird der Kreis ausgemalt. So mache ich das seit Jahren.

Die Suppe ist meist ein Joker. silvester2016_007_zeichnung-iiIm Normalfall besteht sie aus drei Komponenten. Die Suppe an sich, ein Kraut das den Geschmack unterstreicht und ein Garnitur Element. Für Silvester zu wenig. Ich entscheide mich für eine Consommé. Eine glasklare sehr reduzierte Suppe aus Tomaten. Das erreicht man mit einem „Molekularsieb“ und Top-Tomaten. Das Garnitur Element wird aus Glasnudeln und getrockneten Basilikumfäden sein. In die Suppe setzten wir Tomberrys. Das sind kleine, sehr intensiv schmeckende Mini Tomaten. Damit bin ich zufrieden.

Der Zwischengang: Mir war von Anfang an klar, dass der Zwischengang der silvester2016_008_zeichnung-iiiKnaller wird. Dafür kreiere ich „Kam ohne Bert“. Mir schwebt ein Tortellino vor. Das ich für die Silvester-Karte den Plural, Tortellini,  wählte wurde ein runnnig gag. Der Zwischengang kam so gut an, daß viele sich wünschten es hätte mehrere Tortellino auf dem Teller gegeben. [Rezept „Kam ohne Bert“ weiter unten]. Ich ergänze den Tortellino mit leicht gewärmten Wakame Algen, Rouille (eine Art Mayo mit viel Knoblauch) und fermentiertem Knoblauch sowie in Safran marinierten Auberginenscheiben. Das Bild in meinem Kopf ist fertig! In Gedanken ist es die Geschmacksfülle die ich erreichen will.

silvester2016_009_zeichnung-ivDas Sorbet soll klassisch ein „Aufwecker“, der „Zungenreiniger“ vor dem Hauptgang sein. Ich möchte gerne die geplante bittere Komponente einbringen und entscheide mich für geschmorten Chicorée. Dazu ein Mango-Chillisorbet. Das ist es! Der Full-Impact. Ein typischer Nicolay Gang. Süß, sauer, bitter, fruchtig, scharf alles auf einem Teller. Ein gewagtes Experiment auf das sich meine Gäste hoffentlich einlassen werden.

Der Hauptgang. Es gibt eine Sache, wirklich nur eine Sache die ich in der veganen Küche oft vermisse. Perfekte Garpunkte. silvester2016_010_zeichnung-vDen Druck über gelingen oder das Scheitern eines Gericht eine Zeitspanne von vielleicht 2-3 Minuten zu haben. Ich suche nach einem Pendant was mich diesem Druck aussetzt und finde es in Chiogga Bete. Wird Sie zu lange gegart verschwinden die markanten Verfärbungen, zu kurz und sie ist zu hart. Ich  muss eine eiweißreiche Komponente dazu addieren und komme so zu einem Goldleinsamen-Lupinenmantel. Das reicht mir aber nicht. Es fehlt noch ein visueller Kick. Dafür stelle ich einen Kräutercrepemantel her. Das ganze soll auf ein Petersilienwurzelpürée bei dem ich mich hier kurz mal outen muss: Auf der Silvesterkarte stand Schwarzwuzel. War es aber nicht. Ein Fehler den ich im Endspurt einfach überlesen habe. Sorry. 135 mal! 😉 Mini-Rote Bete runden das ganze visuell ab und bietet mit der leichten süße und dem erdigen Geschmack einen schönen Kontrast zur kräftigen Jus.

Jetzt noch ein Dessert: Orangen und Schokolade. Das geht immer. Den Weg zum perfekten Schokoladenmousse fand ich durch Zufall schon vor Jahren als ich eigentlich blos eine Sauce herstellen wollte. Kokosmilch und hochwertige Couvertüre. 1:1 gemischt. Beides im Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmen und verrühren. Kalt stellen. Fertig! Diesmal werden wir aber noch zwei Kisten Orangen ausdrücken und den Saft langsam auf ein 10tel reduzieren lassen.

Fertig! Das Menü steht. Jetzt werden die Rezepte festgelegt, die Bestelllogistik geht los und die Teller werden alle zur Sicherheit nochmal gezählt. Zu dem Zeitpunkt, kurz nach dem 24.12.2016 sind wir uns ziemlich sicher, dass große Ziel zu erreichen und 135 Gäste hierher zu bekommen. Also werden de facto 822 Teller anzurichten sein. Zwei „Bruchteller“ pro Gang sollte man als Profi bei der Gästeanzahl schon besser von vorne herein einkalkulieren. 135! Das ist schon eine Hausnummer. Besonders wenn man bedenkt, dass viele auch das komplette Programm gebucht haben und somit am Tag vor Silvester schon 62 Veganer ein 3-Gang-Menüs und am Tag nach Silvester über 150 Reservierungen für den veganen Sonntagsbrunch anliegen. Es soll nicht vermessen klingen, aber wenn man so ein Riesending angeht fühlt man sich wohl nicht unähnlich einem Iron Man Starter der sich zwar darauf freut was auf ihn zukommt weil er weiß das jahrelanges Training ihm das Ziel ermöglichen kann aber der eben auch weiß das es weh tun wird.

Am Donnerstag bereits reisten die ersten Gäste an. Es war bitterkalt und die ersten Trucks von Pro Musik kamen mit tonnenweise Equipment an. silvester2016_019_img_0114 silvester2016_020_img_0116 silvester2016_021_img_0119 silvester2016_022_img_0120 silvester2016_023_img_0124

Am Abend stand ein erster Test des watershields an und wir mussten noch rüber auf die andere Moselseite zur Schleuse um 350Meter Stromkabel bis zur Spitze zu verlegen.silvester2016_016_img_0089 silvester2016_017_img_0095

Dann wurde es dunkel und wir hatten ein Problem: Es war zu nebelig. Eine Projektion unter diesen Umständen wäre unmöglich. Also mussten wir hoffen das das Wetter in der Silvesternacht besser ist.

 

 

 

 

 

Am Freitag hatten wir dann also bereits 62 Veganer im Haus. Katy und Patrik kamen um 16.30h an und haben sofort mit Ihren Bühnenproben losgelegt. Nach dem 3-Gang-Menü am Abend ging silvester2016_003_15844736_10207016661049142_5567092835481459729_oes los zur Fackelwanderungsilvester2016_002_15799947_10207016661449152_3829698472971440691_odurch den Ort. Die Wanderung endete in meiner Hotelbar Postkutsche. Dort habe ich die Gäste mit der klassischen Feuerzangenbowle erwartet. Danach ging es für mich wieder in die Küche. Zum Glück ist Helge genauso hart im Nehmen wie ich. Um 4.00h haben wir aufgehört. Nicht ohne noch ein Foto vor unserem Logistikboard zu machen. 2 Köche 822 Teller…eigentlich unmöglich. Aber wir haben auch gemeinsam schon einige Schlachten geschlagen.

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Am nächsten Morgen, dem 31.12. nach dem Aufwachen sollte ich zum letzten Mal für die nächsten 44 Stunden Schlaf gehabt haben. Die Bühne war fertig aufgebaut silvester2016_033_img_0341und ab 9:00h gingen die Restaurant Umbauten vor sich. Das Wetter sah vielversprechend aus. Es gab aber noch ein klitzekleines Problem. Das Video-File musste noch runter geladen werden. Unsere Internetleitung ist, gelinde gesagt, „nicht die Beste“. Der Download im Gigabyte Bereich musste also spätestens um 14.00h starten. Philip hat bis zum Schluss daran gearbeitet. Es hat geklappt.

So viele Stammgäste. So viele Menschen die ich immer mal kennen lernen wollte. Aber so wenig Zeit. Gabrielle Lendle bekam noch eine schnelle Küchenführung.  Gäste überreichten mir Geschenke und Grüßen von Kollegen wie Timo Franke (Danke Dir!) Die meisten haben mich auch gleich in der Küche begrüßt . Um 11:00h startete die auf eine heiße Gulaschsuppe freuen.

 

 

 

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Die meisten haben sich danach noch einmal hingelegt. Wir in der Küche waren da schon in der Logistik End-Planung. Zum Glück ist auch meine Schwester Katja mit Ihrem Mann Marc und Ihren Kindern zum Jubiläum aus München angereist. Meine Kids Luna, Stella und Nova und Ihre putzen begeistert den Spinat für die Vorspeise. Katja sollte später noch eine wichtige Rolle spielen.

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Der SilvesterAbend

Beginn der Veranstaltung 19.00h. 50 Minuten erster Getränkeservice. 20.00h geht’s los. 1ster Auftritte von Fruity Suzy um 21 Uhr. Soweit die Theorie. Wir ahnten nicht, das uns eine Bedienung kurzfristig absagt. Der Service musste alles geben um den fehlenden Mitarbeiter aufzufangen. Wir liegen schon bei der Vorspeise 28 Minuten hinter dem Zeitplan. Das sollten wir den ganzen Abend nicht mehr aufholen können…silvester2016_046_silvester-2016-menuea silvester2016_047_img_0207 silvester2016_048_img_0212 silvester2016_048a_img_0212-jpg

 

Schnell die Suppe.silvester2016_050a_img_0217

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Um 21:30 sage ich Fruity Suzys ersten Auftritt an. Der Vorhang fällt und Katy legt einen Wahnsinns Auftritt hin.silvester2016_052_fruity-suzy Ein Hauch Berlin mitten in Zeltingen. Diesen und auch die folgenden Auftritte konnte ich leider selbst gar nicht sehen. Den Applaus hörten wir aber bis in die Küche. Dort hatten wir ein anderes Problem. Den nächsten Gang! Alle Tortellini waren auf Blechen bereit für den Combidämpfer. Alle weiteren Komponenten waren auch vorbereitet. 4 Minuten nach dem Auftritt sollten die ersten Teller raus gehen.  Combi auf dämpfen eingestellt und Bähm. Der Druckschlauch ist geplatzt. Dämpfen unmöglich und der Küchenboden patschnass. Gut. Ruhe bewahren. Ich habe mit Helge eine Art nonverbale Kommunikation. Schaue kurz auf die Töpfe, er nickt blos. Alles klar. Wir machen das klassisch! Kochen die Tortellini in 30er Gruppen im Sieb direkt auf dem Herd. Das Timing muss stimmen. Von den Vortagen wussten wir wie lange wir brauchen um den Berg an Tellern, der vor uns stand, anzurichten. Jetzt müssen wir die Hände schnell um planen. Geht nicht? Natürlich geht das!

silvester2016_051_img_0222a silvester2016_051_img_0222silvester2016_055_img_0229 silvester2016_055_img_0229aWir schaffen es den Zwischengang in der vorgesehenen Zeit anzurichten. Aber nicht die fast 30 Minuten vom Anfang wieder rein zu holen. Konzentrieren uns auf das Sorbet. Wir entschieden uns für eine 10 Teller anrichteweise. Alles andere wäre zu riskant. Entweder wäre der Chicorée nicht mehr lauwarm oder das Sorbet geschmolzen gewesen. Aufholen konnten wir dadurch an Zeit wieder nichts. Wir kalkulierten die Zeit schnell hoch. Also: der jetzige Auftritt von Fruity Suzy geht 6:22 der letzte 4:33…Noch zwei Gänge. Hauptgang und Dessert. Es ist ein bisschen wie im Film Apollo 13. Nur geht es hier nicht um die Zeit die wir noch Sauerstoff haben sondern darum die Schmerzgrenze von 23:45h (an der das letzte Dessert raus gehen MUSS) einzuhalten. Spätestens!!! Unser kalkuliertes Ergebnis: 00:04h! Verdammt! Wir stellen den Hauptgang von 10er auf eine 16 anrichteweise um. 8 Durchläufe. Vor den Kulissen ahnt das niemand. In meine letzte, sehr kurze, Ansage für den finalen Burlesque Akt packe ich ein kurzes: „Das Dessert gibt es auf jeden Fall noch DIESES Jahr“. silvester2016_056_img_0319 silvester2016_057_img_0320 silvester2016_058_15896407_1204143796333741_6967781299387810550_oWir arbeiten in Hochgeschwindigkeit, jede verfügbare Hand wird jetzt gebraucht. Auch meine Schwester Katja Eine echte Rettung! Zum letzten Mal stellen wir die Logistik um und fahren jetzt eine Raumweise Anrichteweise. Das heißt Raum II ist ausgehoben=wir fangen an einzusetzen. Der Service räumt auf dem Rückweg die zwei weiteren Räume ab. Das ist unsere einzige Chance. silvester2016_059_img_0331 silvester2016_060_img_0234 silvester2016_061_img_0231 silvester2016_062_anrichten silvester2016_063_img_0233 silvester2016_063_img_0233a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

135 x Blutorangen-, und Orangenparfait auf Biskuitteig, 135 x Orangen Mousse spritzen, 135 x Orangenscheiben, 135 Sauce, 135x Praline und 135 x Minzblättchen. Fertig! Nach dem letzten Dessert der Blick zur Uhr: 23:52h! Meine Güte. Das war knapp! silvester2016_064_img_0304 silvester2016_064_img_0304aDas wir das Menü geschafft haben wird uns erst die nächsten Tage bewusst. Jetzt geht es erst mal zu den Technikern von Pro Musik. Der Countdown für Silvester wird gestartet. Von der Schleuse schießen um Punkt 00:00 zwei Strahler ein riesiges V in die Nacht. silvester2016_065_img_0290

Gäste klopfen mir auf die Schulter, umarmen mich. Ich bekomme gar nichts davon richtig mit. Innerlich ist alles auf 00:13h und 50 Sekunden ausgerichtet. Wird der Watershield funktionieren?
Ein kurzes Abklatschen und umarmen mit meinen Eltern und den Mitarbeitern. silvester2016_068_img_0292Ich schnappe mir meine Jacke und bahne mir den Weg durch die Menge von Gästen nach draußen. DAS will ich nicht verpassen! Das Stimmungslicht ist perfekt. „Licht-Michi“ hat ganze Arbeit geleistet. Das Haus, die Terrasse und die Bäume der Uferallee,  das ganze Moselufer sind stimmungsvoll illuminiert. Die Straßensperrung hätten wir uns allerdings sparen können. Die ganze Straße steht voller Menschen!! Ich habe es noch nie erlebt dass sich so viele Menschen hier versammeln. Dazu kommen über 130 Veganer auf der Hotel-Terrasse, und dazu noch auf den Zimmer Balkonen zusammen. Gigantisch.

Um 00:13 richten sich  die auf der Schleusenspitze installierten Fluter auf den Watershield. Die Pumpe springt an. Für die Gäste unter dem Stimmgewirr gar nicht zu hören. Aber für mich.

Der Watershield baut sich auf und steht! 50 Sekunden später springen die Lautsprecher-Boxen an und der Ort wird auf eine Zeitreise geschickt wie man Sie noch nie gesehen hat. Ich halte mich im Hintergrund. Kann aber alles gut sehen. Bei den Gratulanten Einspielern zum Schluss mit Eric Hübner, Lars Oppermann, Sebastian Joy aus Deutschland, Raphael Lüthy aus der Schweiz , R.O. Schabbach aus Florida und Philip Wollen aus Australien kann ich ein kleines, einsames Tränchen nicht vermeiden. Wir haben nicht nur eine Zeitreise gezeigt sondern auch eine Weltreise an Gratulanten.

 

 

Ja. Ich bin stolz auf das was wir geschafft haben. Sehr stolz! Da ist sie wieder im Film: Die Erdkugel, die aus der Mosel aufzusteigen scheint. Mit dem wichtigsten Satz des Abend: „The future is vegan!“ Tosender Beifall setzt ein und ich klatsche einfach begeistert mit. „Stell dich auf den Stuhl! Die Leute wollen Dich sehen!“, sagt jemand zu mir. Ein unvergesslicher Moment! Der Lohn jahrelanger Arbeit und dem Glauben an eine Idee die so richtig ist wie sie nur sein kann an einem Ort der nicht unbedingt „prädestiniert“ dafür zu sein schien. Genau das wollte ich aber zeigen! Vegan geht! Egal wo!

silvester2016_071_img_0291 silvester2016_067_img_0285Jetzt startet die Party in der Postkutsche. Vorher muss ich aber nochmal in die Küche. Helge ist fix und fertig. Ich hingegen in Feierlaune. 4 Monate Vorbereitung und ein wirklich schwieriges Jahr liegt hinter mir. Ich habe mit meinem Team das unmögliche möglich gemacht. Das vegane Brunch Buffet darf kurz mal warten. Meine Freunde DJ Oldschool aka Frank Hoffmann und seine Partnerin Nicole sind schon in der Bar am Start und heizen ordentlich ein. Und es gibt aber noch weitere ungeahnte Highlights. Katy und Patrik Baboumian sind superglücklich über den gelungenen Auftritt. „Patrik? Karaokebattle?“ sage ich zu meinem unzweifelhaft stärksten Freund. „Ja, was hast Du denn an Mucke da?!“ Da hab ich jetzt nicht unbedingt mit gerechnet. 😉 Kurzer Check der Auswahl. Im Hintergrund nehme ich wahr wie die anderen Gastronomen des Ortes sich den Weg in die Postkutsche bahnen. Das gab es auch noch nie. Und die Crews der anderen Häuser haben noch nie so viele Veganer auf einem Haufen gesehen. Einer spricht mich staunend an: „Das sind ALLES Veganer?“ Ein anderer sagt dass er jetzt sofort zwei vegane Gerichte auf die Karte nimmt. Geil! Das baue ich später gleich in eine Mirkofonansage ein. Zunächst aber höre ich mich: „Sind hier Veganer anwesend????“ ins Mikrofon schreien. Die Antwort erfolgt lauter als ich es mit Mikrofonunterstützung schaffe: „JAAAAAAAAAA“ Dann das“ Battle“: Ich soll anfangen. OK. Ich singe „Let me entertain you“ mit allem was noch geht und Patrik haut ein sensationelles „Let´s dance“ raus. Alle Anwesenden werden bestätigen, dass seine markante Stimme dem Song eine ganz andere Nuance brachte. Bowie goes Rebroff. Richtig klasse! Und nochmal alle überrascht. Ich haue noch „My way“ von Sinatra raus weil mir danach ist und es einfach so verdammt gut zu dem Abend passt. Mit Patrik einige ich mich dann auf ein freundschaftliches unentschieden. 😉

silvester2016_072_nur-die-blogger-sitzen-nach-der-watershield-show-noch-im-restaurant silvester2016_074_img_0157Helge ist mittlerweile auch da und ich muss meinen Freund einfach nochmal hervorheben! Die Party geht bis 6:30h und wir zwei beschließen sicherheitshalber direkt weiter zu machen. Der Brunch wartet ja noch. Ein absehbares verschlafen wäre fatal. Da reden wir lieber über diesen unglaublichen  Abend. Um 7:30h haben wir dann die aktuellen Zahlen: 155 vegan Brunch Gäste!!! Rekord! Das Jahr fängt gut an. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie wir das rausgeschickt aber der Frühstücksservice macht einen Spitzenjob. Die Leute schauen uns an wie Außerirdische. „Ihr ward echt nicht schlafen?“ „Nope“. Das bleibt auch noch eine Zeit lang so. Mittags habe ich Zeit für meine Kids, Katy und Patrik. Endlich. Wir sitzen in der Weinstube und es kommt mir alles ziemlich surreal vor. Abends dann nochmal 50 Gäste zum finalen 3-Gang-Menü des Programms  und gleich danach die Wahl zum Postkustchenkönig/königin. Der harte Kern enttäuscht mich nicht! Nach einem fairen Kampf müssen sich Susi und Edgar vom veganen Blog blaubehimmelt geschlagen geben. silvester2016_073_img_0243 silvester2016_075_img_0247 silvester2016_081_img_0326 silvester2016_083_img_0328 silvester2016_082_img_0327 silvester2016_085_15875422_10207016666609281_4618497910515556166_o silvester2016_086_img_0276Knapp. Sehr knapp! Zum ersten Mal, zweimal in Folge werden Manuela Maas und Thomas Kreutz gekrönt. „Ich bin noch gar nicht müde“ war dann so um 4.15h mein letzter Satz. Duschen, Schlafen der einzige verbleibende Wunsch auf meiner Playlist.

Vorher macht aber der Letzte noch das Licht aus. Es ist geschafft!

Deutschlands größte vegane Silvesterparty ist Geschichte. Bis zum nächsten Jahreswechsel. Bis dahin liegt ein Jahr voller großer Aufgaben vor mir. Neue Arrangements, ein ganz neues veganes Wellness Konzept und ja, ein Buch will auch geschrieben sein.

Ich sage einfach mal DANKE! Allen die mir über die Jahre die Stange gehalten haben, mich unterstützten und mich verstanden haben. Denen ich es wert war! Es hat sich gelohnt! Für alle!

Hier noch, der versprochen Link für alle die so fleissig waren bis hierher zu lesen 😉 Ich hoffe es hat euch gefallen.

Silvester Rezepte

Bis bald an der Mosel-Jederzeit!
Euer veganchef,
Johannes Nicolay

 

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